Manuelle Lymphdrainage mit oder ohne Kompressionsbandagierung
- Peter Götz

- 15. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 5. Jan.
Manuelle Lymphdrainage mit oder ohne Kompressionsbandagierung ist eine spezielle Therapie zur Behandlung von Schwellungen.
Bei der Manuellen Lymphdrainage verwendet der Therapeut sanfte, rhythmische Handgriffe. Diese regen das Lymphsystem an um überschüssige Flüssigkeit aus dem Gewebe abzutransportieren. Dadurch gehen Schwellungen zurück und Spannungsgefühle lassen nach.
Die Kompression erfolgt im Anschluss, zum Beispiel durch Bandagen oder
Kompressionsstrümpfe. Sie sorgt dafür, dass sich die Flüssigkeit nicht wieder im Gewebe ansammelt und unterstützt die Wirkung der Behandlung.
Diese Therapie wird häufig eingesetzt bei:
Lymphödemen
Operationen oder Verletzungen
chronischen Schwellungen der Arme oder Beine
Kurz gesagt:
Die Manuelle Lymphdrainage reduziert Schwellungen, und die Kompression unterstützt
nachhaltig den Behandlungserfolg.

Die Manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle physiotherapeutische Behandlung zur Entstauung von Gewebe und zur Förderung des Lymphflusses. Durch sanfte, rhythmische Grifftechniken werden überschüssige Gewebsflüssigkeiten abtransportiert, Schwellungen reduziert und das Lymphsystem in seiner Funktion unterstützt.
Sie kommt insbesondere bei Lymphödemen, Lipödemen, Schwellungen nach Operationen oder Verletzungen sowie bei bestimmten chronischen Erkrankungen zum Einsatz. Ziel der Behandlung ist es, Spannungsgefühle und Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und das Wohlbefinden nachhaltig zu steigern.
Ergänzend kann – je nach medizinischer Notwendigkeit – eine Kompressionsbandagierung durchgeführt werden. Diese unterstützt den Behandlungserfolg, stabilisiert das entstauende Ergebnis und verhindert ein erneutes Anschwellen des Gewebes. Die Therapie erfolgt auf ärztliche Verordnung und wird individuell auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmt.



